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Storck Store Berlin
am Potsdamer Platz:
Geschäftsführer
Markus Storck

Stilvoll einkaufen: Der neue Storck Bicycle Store am Potsdamer Platz

Berlin, 27. November 2010

In Berlin gibt es mehr als 250 Fahrradeinzelhändler. Normalerweise ist die Neueröffnung eines Fahrradladens keine Meldung wert. Doch diesmal ist es anders. Der neue Storck Store Berlin hat das, wovon Fahrradfahrer im Einzelhandel bisher nur träumen durften - Stil!

Markus Storck ist am gestrigen Eröffnungs-Nachmittag gut gelaunt und entspannt. "Storck ist so etwas wie Aston Martin - nur für Fahrradfahrer", sagt der 46-jährige Geschäftsführer aus Idstein. "Aber trotzdem sollen unsere Kunden keine Schwellenangst haben."

Denn einiges ist im neuen Storck Store anders als bei den Mitbewerbern. So sehen selbst große Fahrradläden gewöhnlich noch immer wie schlecht sortierte Warenlager aus. Es riecht nach Gummi, Altöl und Putzlappen. Fahrräder hängen auch mal unter der Decke oder sind eher gestapelt als präsentiert. Ein zeitgemäßes Licht- oder gar ein Ladenkonzept gibt es nicht. Fahrradgeschäfte in stark frequentierten Shopping Malls oder 1A-Lagen sucht man vergeblich.

Der Storck Store hingegen erstreckt sich über 400 Quadratmeter auf zwei Etagen direkt in Berlins neuer Mitte am Potsdamer Platz. Alles wirkt hell, freundlich und großzügig. Drei Verkäufer kümmern sich sympathisch unaufdringlich um die Kunden. Vielleicht 20 Storck Bicycles sind im Untergeschoss mit gebührendem Abstand in Szene gesetzt - jeweils zwei auf einem Podest im wohl dosierten Scheinwerferlicht.

Die meisten Fahrräder werden erst nach Auftrag speziell auf den Kunden zugeschnitten - rund 5.000 Stück sind es zurzeit jährlich. "Wir entwickeln und testen in Deutschland, lassen den Großteil unserer Rahmen und Gabeln aber in China herstellen", gibt Storck ganz offen zu. "Andere Hersteller kaufen in Asien Rahmen von der Stange, montieren die Komponenten in Deutschland, schreiben ihr Logo drauf und bewerben ihre Räder als ,Made in Germany'."

Vor allem die Designpreise sammelt Storck wie kaum ein anderer. Und natürlich geht es bei den Rennrädern, Mountainbikes und neuerdings E-Bikes um Leichtbau und Carbon. Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde Storck damit und mit seinen kreativen Ideen auf der IFMA in Köln - der damals bundesweit einzigen Fahrradmesse - noch in irgendeine entlegene Ecke abgeschoben.

Aus seinem Ärger und seiner Initiative entstand 1991 die erste Eurobike in Friedrichshafen am Bodensee. Mit der VELOBerlin soll nun eine neue Publikumsmesse in der Bundeshauptstadt folgen. Markus Storck ist auch von deren Erfolg überzeugt: "Berlin ist eine spannende Stadt und mit einer Kooperation der Agentur Velokonzept und der Eurobike sind die richtigen Partner dabei."

Dass die Verkaufspreise bei Storck erst im (niedrigen) vierstelligen Bereich beginnen, ist auch bei vielen anderen Fahrradmarken kaum anders. Doch das Unternehmen investiert und arbeitet mit professionellen Verkaufsstrategien - wie sie im modernen Einzelhandel längst Standard sind, im gewöhnlichen Fahrradhandel jedoch nicht.

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ist ein Hauch von Glamour in der Fahrradszene in Berlins Mitte angekommen. Selbst James Bond könnte nun ohne Gesichtsverlust den Aston Martin auch mal stehen lassen und auf einem Storck-Rennrad durchs Brandenburger Tor fahren. Und sah der Typ gestern im Store nicht wie Bruce Willis aus? Vielleicht habe ich mich auch getäuscht. Vielleicht ...

 

Hintergrund

- mehr Infos auf der offiziellen Site www.storck-bicycle.de nachlesen

- mehr Fotos vom neuen Store in der Bildergalerie www.benno-koch.de ansehen

 

Storck Store Berlin

Gabriele-Tergit-Promenade 5
10963 Berlin

Tel. (030) 26 10 33 38
berlin@storck-bicycle.de

Di-Do 10.00-18.00 Uhr
Fr-Sa 10.00-20.00 Uhr