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Radio Eins Hörer
Britta und Bodo aus Berlin:
Ein Wochenende mit
Fahrrad, Bahn und Bus
durchs Großherzogtum

Tour-Tagebuch Luxemburg: Irgendwann den richtigen Weg gefunden und schier begeistert

Berlin, 4. August 2011

Vor zehn Tagen starteten Britta und Bodo von Berlin nach Luxemburg. Mit Flug, Hotel und Leihfahrrädern. Die beiden glücklichen Gewinner des Radio Eins Gewinnspiels sind inzwischen zurück in Berlin - und vom kleinen Großherzogtum begeistert. Hier ist ihr schonungsloses Tour-Tagebuch ...

Das Großherzogtum Luxemburg hat 2011 offiziell zum Jahr des Fahrrads erklärt. Organisiert von Luxair, dem Fremdenverkehrsamt Luxemburg und dem Hôtel le Châtelet in Luxemburg (Stadt) durften nun auch zwei Radio Eins Hörer im "kleinen Europa" in die Pedale treten - als Radio Eins Sommer-Radtour.

Tagebuch von Britta und Bodo aus Berlin

Vorbereitung

Nach dem überraschenden Gewinn bei Radio Eins, hatten wir ein sehr nettes Treffen mit Benno Koch, der uns mit Kartenmaterial, Infos und Anekdoten versorgte. [Anm.: Die Beiden wurden gezwungen das so zu schreiben ...]

Anreise

Problemlos, viel Komfort im kleinen Flieger, in einem so kleinen Flugzeug sind wir noch nie geflogen.

In Luxemburg mit dem Bus zum Hotel. Das war ein kleines Abenteuer, da die Haltestellen weder angesagt noch angezeigt wurden.

Hotel

Sehr freundliche Menschen, wie bisher überhaupt in Luxemburg. Großes Zimmer mit großem Bad und großer Badewanne.

Im Zimmer lag ein umfangreiches Begrüßungspaket von der ONT. [Anm.: Luxemburgisches Fremdenverkehrsamt]

Fahrrad ausleihen

Etwas problematisch zu finden. Weder die Leute im Hotel noch der Taxifahrer wussten auf Anhieb wo wir hin wollten bzw. wo der Bisserweg 8 ist.

Die Zeit war sehr knapp, da wir erst um 11:30 Uhr im Hotel waren, und der Fahrradverleih um 12:00 Uhr für eine Stunde schließen sollte. Nach einem kurzen Anruf im Velo en Ville, hat der freundliche Mensch vor Ort uns aber versichert, dass er wartet bis wir mit dem Taxi eintreffen.

Die Räder waren sehr gut in Schuss und fuhren sich gut, vor allem auch auf den noch kommenden Steigungen.

Die erste Tour

Vom Bahnhof mit der Bahn nach Kleinbettingen. Dort war es relativ schwierig den Radweg Nr. 12 zu finden, was uns dann auch einen kleinen Ausflug nach Belgien beschert hat.

Auf der Suche nach dem richtigen Weg konnten wir einige der "berühmten" Luxemburger steilen Hügel persönlich kennen lernen.

Irgendwann haben wir den richtigen Weg aber gefunden und waren schier begeistert, sowohl von der Landschaft als auch von der Beschaffenheit des Radfernweges.

Das Wetter hat auch gut mitgespielt, wir hatten überwiegend Sonne und nur ein paar vereinzelte Tropfen Regen.

So trug es uns dann bis Colmar-Berg, wo wir  uns entschlossen haben die Tour zu beenden, da für den Abend noch ein kurzes Treffen mit Gust Muller vom Luxemburger Fahrradclub anstand.

Das Treffen im Hotel war dann auch sehr nett und sehr informativ.

Am Abend waren wir noch lecker essen und sind dann müde ins Bett gefallen.

Das Fazit des ersten Tages war auf jeden Fall, dass es erstaunlich ist, wie viel man an einem Tag erleben bzw. was man alles in einem Tag unterbringen kann.

Sonntag

Der zweite Tag begann mit ergiebigem Regen und einem sehr guten und ausführlichen Frühstück im Hotel.

Der Regen hörte dann auch pünktlich zum Ende des Frühstücks auf, so dass wir die Stadt Luxemburg mit den Rädern erkunden konnten.

Kurz gesagt, zauberhaftes Städtchen, mit einer weitestgehend vorbildhaften Radinfrastruktur.

Am Ende der Stadtbesichtigung, kam es wie es kommen musste. Britta hatte einen Platten. Zum Glück nur einen Kilometer von Velo en Ville [Anm.: der Fahrradverleih in der Stadt] entfernt und kurz bevor wir die Räder sowieso abgeben wollten.

Uns blieb dann noch ein wenig Zeit für eine Stadtrundfahrt mit einem der HopOn HoppOff Busse.

Nach einem weiteren ereignisreichen Tag, wartete dann der Rückflug auf uns, der genauso unproblematisch und bequem wie der Hinflug verlief und uns sogar noch zu einem kleinen Zwischenstopp in Saarbrücken verhalf.

Insgesamt eine tolle Reise, die ja auch noch ganz unverhofft kam. Es war bestimmt nicht unser letzter Besuch in Luxemburg.

 

Hintergrund