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Haffrundweg: Von Ueckermünde nach Stettin

Berlin, 28. April 2015 [zuletzt geändert 30.04.15 um 22:20 Uhr]

Gleich drei Neuigkeiten gibt es auf dem Weg zum und am Stettiner Haff. Seit Ostern fahren offiziell alle RegionalExpresszüge der Linie RE3 mit einem zusätzlichen FahrradExpresswagen. Der Anschluss nach Ueckermünde hat sich um eine Stunde verkürzt. Und weitere Abschnitte des Haffrundweges sind frisch asphaltiert worden. Am Samstag, 2. Mai 2015 verrät Benno Koch die spannendsten Ausflüge im Fahrradfrühling.

Die schönste Anreise auf eine Insel ist natürlich die mit dem Schiff. Theoretisch kann das in diesem Jahr auch erstmals der schnellste Weg mit Bahn, Schiff und Fahrrad von Berlin nach Usedom sein. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 haben die Züge der RE3 von Berlin nach Pasewalk dort erstmals direkten Anschluss die Regionalbahn nach Ueckermünde Stadthafen. In nur 2:21 Std. kann man am Stettiner Haff schon Seeluft schnuppern. Am 1. Mai starten hier auch wieder die Fähren der Oderhaff Reederei Peters - 44 Minuten vor Ankunft des ersten Zuges aus Berlin.

In Ueckermünde heißt es am Hafen also weiterhin: Gucken, aber nicht anfassen. Für eine Tagestour von Berlin nach Usedom und zurück passen die Abfahrtszeiten der Fähre noch nicht.

Aber das ist gar nicht schlimm. Gerade das Hinterland entlang des Stettiner Haffs hält vieles von dem, was die erste Reihe auf Usedom nur verspricht. Mehrere Abschnitte des Haffrundweges sind in den vergangenen Monaten neu asphaltiert worden. Dazu zählen zwei Abschnitte der einstigen Randower Kleinbahn, die zwischen 1897 und 1945 auf rund 50 Kilometern von Stöven bei Stettin nach Neuwarp verkehrte. Und die Einfahrt nach Stettin durch die kilometerlangen Parks ist sowieso inzwischen kein Geheimtipp mehr.

Natürlich ist diese Radtour wie immer ein Angebot für Rad fahrende Genießer. Und am Ende soll ein gutes Restaurant in der Hafenmetropole Stettin warten.

 

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