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Müritz-Nationalpark: Kühle Wälder und klare Seen

Berlin, 2. Juni 2015 [zuletzt geändert am 5.06.15 um 18:30 Uhr]

Der größte Binnensee und der größte Nationalpark Deutschlands sind der Inbegriff endloser Natur. Mecklenburg-Vorpommern war in den 1990er Jahren so etwas wie der Vorreiter für den Fahrradtourismus in den neuen Ländern. Auf einer 55 Kilometer kurzen Radtour verrät Benno Koch am Samstag, 6. Juni 2015 die schattigsten Wege am Ostufer der Müritz.

Als andere Bundesländer in den 1990er Jahren noch darüber diskutierten, ob Radfahren weiter als zum Bäcker um die Ecke denn überhaupt möglich sei, stiegen schon die Hälfte der Feriengäste zwischen Müritz und Ostsee im Urlaub aufs Fahrrad. Diese Radtour für Genießer startet in Neustrelitz und führt mitten durch den Müritz-Nationalpark. Natürlich ist Rückenwind bestellt.

Die barocke Planstadt Neustrelitz hat sich in den vergangenen Jahren wieder zu einer echten Perle entwickelt. Der riesige Markt beeindruckt mit dem klassizistischen Rathaus, der Stadtkirche und acht abgehenden Straßen. Eine führt hinunter zum Hafen am Zierker See, wo die alten Speicher heute Restaurants und Hotels beherbergen. Eine neue Kaffee-Rösterei im alten Kornspeicher begeisterte in den letzten Wochen die Rad fahrenden Genießer.

Dann geht es hinaus in die kühlen Wälder des Müritz-Nationalparks. Mit ein wenig Glück warten unterwegs die Seeadler-Kolonien direkt am Radweg. Und viele kleine Seen wie der Pagelsee für einen Sprung ins kühle Nass. Und auch von oben ist das scheinbar endlose Wald- und Seenmeer beeindruckend - der 55 Meter hohe Käflingsbergturm schlägt sie mit seinem fantastischen Rundumblick alle.

Zum großen Finale geht es ans Ufer der Müritz und in die Hafenstadt Waren, wo das eine oder andere Restaurant im Sonnenuntergang einen würdigen Abschluss bilden soll.

 

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