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Seenplatte: Neustrelitz-Fürstenberg

Berlin, 26. August 2015 [zuletzt geändert am 28.08.15 um 21:15 Uhr]

Natürlich gibt es in der Seenplatte jede Menge Geheimtipps zu entdecken. Der glasklare Große Fürstenseer See am Rande des Serrahner Müritz Nationalparks gehört dazu. Motorboote sind hier natürlich verboten. Am Sonntag, 30. August 2015 verrät Benno Koch hier die erfrischendsten Radtouren für Rad fahrende Genießer.

Die barocke Planstadt Neustrelitz hat sich in den vergangenen Jahren wieder zu einer echten Perle entwickelt. Der riesige Markt beeindruckt mit dem klassizistischen Rathaus, der Stadtkirche und acht abgehenden Straßen. Eine führt hinunter zum Hafen am Zierker See, wo die alten Speicher heute Restaurants und Hotels beherbergen. Eine neue Kaffee-Rösterei begeisterte dort in diesem Jahr bereits mehrfach die Rad fahrenden Genießer.

Eigentlich muss das ja unter uns bleiben: Das Bohn' aparte mit seinen frischen und selbstgemachten Torten, dem guten Kaffee, dem entspannten Interieur und nicht zuletzt der freundlich-flinken Bedienung verbindet so ziemlich alles, was man sich von einem guten Café nur erträumen kann.

Diese rund 45 Kilometer kurze Radtour führt diesmal von Neustrelitz in die schattigen Buchenwälder des UNESCO-Weltnaturerbe Sehrrahn, dem östlichen Teil des Müritz Nationalparks. Seit mehr als 150 gibt es hier keine Holznutzung mehr. Und so sollen diese Wälder eine Ahnung davon geben, wie die Buchenurwälder Deutschlands einmal aussahen.

Und wenn in der Wildnis alles gut geht, dann führt der Bogen zurück zum Großen Fürstenseer See. Die Radwege und Radrouten gehören in diesem Abschnitt mehr oder weniger zur 666 Kilometer langen Eiszeitroute Mecklenburgische Seenplatte. Und vielleicht ist der glasklare und bis zu 24,5 Meter tiefe Fürstenseer See einer der schönsten Seen der Seenplatte.

Ganz ruhig und beschaulich geht es dann über die Dörfer nach Fürstenberg (Havel), wo diesmal ein früher Zusatzzug den Sonntag Abend ganz entspannt ausklingen lassen soll.

 

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