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Werben (Elbe): Biedermeier Christmarkt

Berlin, 9. Dezember 2015 [zuletzt geändert 11.12.15 um 23:45 Uhr]

Der Elbe-Radweg in Sachsen-Anhalt verbindet heute sieben einstige Hansestädte. Die kleinste in der Reihe ist Werben an der Elbe, die dem Biedermeier wieder zu ungeahntem Glanz verhelfen will. Jetzt verspricht der Christmarkt ein einzigartiges historisches Flair. Inmitten der einzigartigen Natur der Elbauen. Am Samstag, 12. Dezember 2015 verrät Benno Koch die schönsten Strecken von Glöwen über Werben nach Bad Wilsnack.

An diesem Wochenende verwandelt sich Werben an der Elbe wieder in eine längst vergangene Traumwelt. Dabei besitzt die kleinste Hansestadt Deutschlands bereits eine grandiose Kulisse. Die Salzkirche, das Elbtor, das Kommandeurshaus, viele Ackerbürgerhäuser, alte Speicher und Werkstätten überraschen immer wieder. Wenn jetzt der Biedermeier Christmarkt mit mehr als 40 Händlern, Handwerkern und Künstlern öffnet, kann Weihnachten wirklich kommen. Nicht nur die Marktleute haben Spaß an der Verwandlung. Auch viele der kaum 1.000 Einwohner zählenden Stadt kommen in prächtigen Kleidern der Biedermeierzeit hinzu. Die Zeitreise soll schließlich perfekt werden.

Diese rund 50 Kilometer kurze Radtour startet in Glöwen und erreicht schnell Havelberg. Die Bundesgartenschau Havelregion 2015 hatte hier den halben Dombezirk in Beschlag genommen - jetzt ist der Zaun längst gefallen und die wunderbare Stille zurückgekehrt. Durch die perfekte Altstadtkulisse auf der Havelinsel geht es zur Stadtkirche St. Laurentius, die sich während der BUGA in eine Blumenhalle verwandelt hatte.

Dann geht es hinunter zur Elbfähre und auf dem Elbdeich in die Hansestadt Werben (Elbe). Hier warten von der überdimensionierten St. Johannis über die beschauliche Salzkirche bis hin zum einzigartigen Elbtor nicht nur die bekannten mittelalterlichen Bauwerke. Mit dem Kommandeurshaus kommt ein repräsentatives Bauwerk hinzu, das aufwändig zum Hotel umgebaut wird. Andere Orte wie das Hoftheater oder die Alte Schule öffnen nur heute ihre Tore.

Höhepunkt ist diesmal der Christmarkt mit 40 Händlern, Handwerkern und Künstlern im Schatten der Stadtkirche. Die vierspännige Königlich Hannoversche Postkutsche jagt wieder durch die Szenerie und durch die Gassen. Natürlich alles bespielt in Kostümen aus der Zeit des Biedermeiers.

Nun wird der einsame Elbe-Radweg bis Bad Wilsnack zum großartigen Finale. Begleitet von tausenden Zugvögeln, die die Weißstörche hier längst abgelöst haben.

Und am Ende warten (natürlich ganz fakultativ) die Thermalquellen von Bad Wilsnack und ein gutes Restaurant - auf einer entspannten Radtour für Genießer.

 

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