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Hirschberger Tal: Advent auf Schloss Lomnitz

Berlin, 11. Dezember 2015 [zuletzt geändert 11.12.15 um 23:45 Uhr]

An diesem Wochenende steht ein besonderer Fahrplanwechsel der europäischen Bahnen bevor. Wenn jetzt wieder Züge die Neiße nach Polen überqueren, ist ein kleines Wunder wahr geworden. Und mit dem Hirschberger Tal und seinen fast 50 Schlössern, Burgen und Herrenhäusern wartet 90 Bahnminuten weiter eine Kulturlandschaft, wie sie in Europa nicht noch einmal zu finden ist. Am Sonntag, 13. Dezember 2015 verrät Benno Koch die schönsten Entdeckungen rund um den Adventsmarkt auf Schloss Lomnitz (Palac Lomnica).

Glasklar fließt der Bober (Bobr) durchs Hirschberger Tal und mündet irgendwann weiter südlich in die Oder (Odra). Doch hier oben am Rande des Riesengebirges ist alles anders. Zum Beispiel in Lomnitz (Lomnica). Aus einer mittelalterlichen Wasserburg wurde irgendwann ein prächtiges Barockschloss, bis es sich in eine Schule und am Ende des Kommunismus in eine Ruine verwandelt hatte. Ein Schicksal, dass die meisten Schlösser hier im Hirschberger Tal noch vor wenigen Jahren verband.

Als Anfang der 1990er Jahre ein Enkel des letzten Besitzers zusammen mit einem polnischen Partner die Ruinen von Lomnitz kaufte, begann eine für nicht mehr möglich gehaltene Erfolgsgeschichte. Heute zählt Schloss Lomnitz zu den acht bereits sanierten Schlosshotels des Hirschberger Tals. Und wenn alles gut geht, werden nicht nur weitere Anwesen aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Als Tal der Schlösser und Gärten soll die Region sogar UNESCO-Welterbe werden.

An diesen Wochenende werden Schloss und Gut Lomnitz rund um den Adventsmarkt von Lebkuchenduft verzaubert. Manche meinen, es sei der schönste Weihnachtsmarkt Polens. In jedem Fall ist es ein wundbarer Ausflug von Hirschberg (Jelena Gora) entlang der Bober für Rad fahrende Genießer.

 

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