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Die schönsten Klatschmohnfelder der Uckermark

Berlin, 16. Juni 2017 [zuletzt geändert am 17.06.17 um 21:45 Uhr]

Während die Tulpenfelder in Holland längst abgeerntet sind, läuft die Farbenpracht in der Uckermark in diesen Tagen knallrot zur Hochform auf. Der Klatschmohn ist in Deutschland jetzt sogar zur Blume des Jahres aufgestiegen. Am Sonntag, 18. Juni 2017 verrät Benno Koch die schönsten Wege durch die Klatschmohnfelder des Ostens.

Die endlosen Felder der Uckermark gelten als Kornkammer Brandenburgs. Die Bevölkerungsdichte ist hier halb so groß wie in Irland. Und die Blütenpracht übertrifft in diesen Tagen die längst verblühten Tulpenfelder andernorts. Doch eigentlich sind die leuchtenden Klatschmohnfelder nichts anderes als eine Verunreinigung des Getreidesaatguts.

Diese rund 50 Kilometer kurze Radtour beginnt in Seehausen und führt sanft vom Rückenwind geschoben nach Schwedt (Oder). In Anlehnung an den Uckermärkischen Radrundweg geht meist über offene sanft hüglige Feldlandschaften. Mit ein wenig Glück leuchten unterwegs riesige Klatschmohnfelder.

Auf dem Weg nach Gramzow könnten die ersten Badestellen warten, bevor das dortige Eisenbahnmuseum an hunderte Kilometer stillgelegter Bahnstrecken in der Region erinnert.

Dann geht es hinunter ins Randowbruch, wo in den letzten Jahren neue Abschnitte des Uckermärkischen Radrundweges entstanden sind. Eine Ausschilderung als Fahrradstraße haben das Amt Oder-Welse und der Landkreis Uckermark bis heute leider vergessen.

Im abgelegenen Kummerow könnte der Traum vom Landleben zur Perfektion werden. Bereits einmal öffnete sich hier ein alter Bauerngarten für die Rad fahrenden Genießer.

Auf den letzten Kilometern geht es hinunter ins Odertal und zum Oder-Neiße-Radweg, bevor der vollkommen uncoole Geheimtipp Schwedt (Oder) erreicht ist. Aber nicht weitersagen!

 

Einfach anmelden - und die Klatschmohnfelder in der Uckermark erleben!

 

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