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Tiefensee will
mehr Fahrradverkehr

Bundesverkehrsminister: "Ein Drittel des Verkehrs aufs Fahrrad bringen"

Berlin, 19. September 2008

Tiefensee: "Wir müssen das Radfahren fördern - 90 Prozent der Autofahrten haben eine Länge von weniger als sechs Kilometer"

"Ich glaube, dass es viel mit einer schlechten Gewohnheit zu tun hat, wenn wir auch bei kurzen Entfernungen ins Auto steigen", sagt Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee in dieser Woche im Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Mit seinem ungewohnt deutlichen Statement will Tiefensee mehr Fahrradverkehr auf Deutschlands Straßen bringen und spricht dabei auch offen viele Knackpunkte an. Aussagen wie "wir müssen den Öffentlichen Personennahverkehr fahrradgerecht machen" oder "der Radfahrer gehört nicht auf den Fußweg" und "dem Auto gebührt nicht unbegrenzt freie Fahrt" sind in dieser Deutlichkeit nicht selbstverständlich.

Seit 2002 gebe die Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplanes jährlich rund 100 Millionen Euro für neue Radwege an Bundesstraßen aus. Hinzu kämen jährlich drei Millionen Euro für Öffentlichkeitsarbeit und Modellprojekte.

Vollständiges Interview nachlesen

- in der Frankfurter Rundschau unter www.fr-online.de

Tiefensees Aufruf folgen und "schlechte Gewohnheiten" überwinden

- zum Beispiel auf der ADFC-Kreisfahrt am Samstag, 21. September 2008 unter www.adfc-berlin.de

- oder ganz europäisch auf der Sky Sports London Freewheel mit 50.000 Teilnehmern unter www.benno-koch.de